Der überwiegend größte Teil der lokalen Fischer an Kenias Küste fischen derzeit in Subsistenzwirtschaft. Des Weiteren verwenden die meisten lokalen Fischer aktuell sehr rudimentäre Ein-Baum-Boote. Daher sind nur sehr geringe Fischfänge möglich, was dazu führt, das es auch nur sehr wenige Verkaufsstellen von frischem Fisch gibt.

Das Kismati Business Development Project begann im Jahr 2016 mit einem Besuch der beiden Gründer in Kenia. Dort war aufgrund eines Ernteausfalls durch anhaltende Dürre die Nahrungssituation in ganz Ostafrika/Kenia und auch in Kikambala besonders verschärft. Sie erwarben ein in traditioneller Handarbeit gefertigtes Segelboot.

Dieses Boot wurde anfänglich hauptsächlich an Besucher des Mombasa-Kenia Marine Park zum schnorcheln oder um an der wunderschönen Küste entlang zu segeln vermietet. Dadurch konnten bis dato arbeitslose  Fischer und Segler beschäftigt werden und ein zusätzlicher kleiner Gewinn erwirtschaftet werden.  Der kleine Gewinn half den Familien, die sehr aktiv im Projekt involviert waren und eigentlich Selbstversorger waren erforderliche Lebensmittel zuzukaufen sowie Teile von Schulgeld zu bezahlen.

Der zweite Schritt nach dem Erwerb des ersten Bootes war die Besorgung von fünf gebrauchten und gut erhaltenen Außenbordmotoren aus Deutschland. Somit konnten die Fischereiaktivitäten im Jahr 2013 begonnen werden.

Um weitern Menschen in einkommensschwachen Regionen wie in Kikambala, nördlich von Mombasa an Kenias Küste gelegen, langfristig Zugang zu lebenswichtigen Ressourcen zu ermöglichen, haben wir zusammen mit den lokalen Fischern vor Ort das Kismati Digital Handwirklischen Ausbildung Program ins Leben gerufen. Kismati steht für die Eigenproduktion von lokal essentiellen Fischerei Produkte mit nachhaltiger Fischerei bei gleichzeitiger Ausbildungsbereitstellung und Handelsinfrastrukturaufbau.